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Guten Tag ,

am 14. November war es soweit: die Kampagne zum Equal Pay Day 2019 wurde unter dem Motto „WERTSACHE Arbeit“ gestartet. Wer im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend dabei war, sah rote Schuhe (die der Staatssekretärin Juliane Seifert), rote Handtaschen (die der BPW Germany Präsidentin Uta Zech) und rote Equal Pay-Beutel über den Stühlen (für alle Teilnehmenden zum Mitnehmen).

Die Signalfarbe passte, denn ein Signal sollte gesetzt werden: Es ist höchste Zeit, darüber zu sprechen, wer den Wert unserer Arbeit bestimmt. Weshalb sind weibliche Berufe oft so viel schlechter bezahlt als männliche Tätigkeiten? Wo verläuft die Grenze zwischen Ökonomie und Privatem? Staatssekretärin Juliane Seifert sprach zu aktuellen politischen Aktivitäten rund um die Aufwertung sozialer Berufe und warb für mehr Frauen in Führungspositionen, um den Thomas-und-Michael-Kreislauf auf deutschen Führungsebenen endlich aufzubrechen. Nora Markard von der Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. stellte ein Beispiel für strategische Prozessführung in Sachen Entgeltgleichheit aus dem Journalismus vor. Sarah Lillemeier erläuterte, wie sich mit dem „Comparable Worth Index“ die Anforderungen und Belastungen in verschiedenen Berufen geschlechtsneutral vergleichen lassen und der Einfluss des Geschlechts auf die Bezahlung abgebildet werden kann. Und Martin Speer, Teil des Aktivistenteams Herr & Speer, appellierte an die Männer, zuzuhören und mitzumachen. Denn Geschlechtsungerechtigkeiten gehen alle an.

Die anschließende Podiumsdiskussion spannte den Bogen vom kleineren Taschengeld für Mädchen über Minijobs als Altersarmutsfalle bis zur Lohnlücke auf dem Land und machte eines deutlich: Es lohnt sich, sich den Vorgang „WERTSACHE Arbeit“ genauer anzusehen und intensiv zu prüfen, mit welchen Stempeln der Wert von Tätigkeiten ökonomisch bestimmt wird. Impulse gab es beim Auftaktforum also reichlich – nun heißt es wie in jedem Jahr aktiv werden! „Suchen Sie sich Verbündete und gehen Sie raus“, wie Uta Zech, Präsidentin des BPW Germany, in ihrer Eröffnungsrede forderte. Gemeinsam Signale setzen, am besten in Rot, lautet also die Devise für den nächsten Equal Pay Day am 18. März 2019.

Noch 117 Tage, um auch Ihre roten Schuhe, Taschen und Schirme aus dem Schrank zu holen, die roten Fahnen vom letzten Jahr auszubessern, Guerilla-Knitting-Aktionen oder Filmvorstellungen zu planen und sich mit genügend Infomaterial zum Verteilen einzudecken. Alles, was Sie für Ihre Aktionen am 18. März 2019 brauchen, finden Sie ab sofort in unserem Shop. Und falls es Ihnen an Ideen mangelt – melden Sie sich, wir helfen gern beim Kreativwerden!

Mit besten Grüßen
Ihr Equal Pay Day-Kampagnenteam





Das war der Auftakt #EPD2019


Sie haben die Auftaktveranstaltung zum Equal Pay Day 2019 verpasst und wollen wissen, wer alles auf dem Podium mit dabei war?
Oder Sie wollen mehr über das Schwerpunktthema WERTSACHE Arbeit erfahren? Wir haben für Sie das Wichtigste zur Veranstaltung zusammengefasst.

> Nachbericht

> Referierende und Gäste der Podiumsdiskussion

> Präsentation zum Comparable Worth Index




Shop


Same procedure as every year? Aber gern! Wie in den vergangenen Jahren können Sie im Equal Pay Day Shop ab 1.12. Kampagnenmaterial bestellen.

> Shop



„Spielend“ den Ungleichheiten auf der Spur


Nicht nur der Pay Gap ist weiblich, auch die Altersarmut. Aber was genau führt im Lebensverlauf zur Ungleichheit zwischen den Geschlechtern? Das Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main hat ein „Spiel des Lebens“ für Frauen und Mädchen entwickelt. Spielerisch wird so deutlich, welche Entscheidungen und strukturellen Rahmenbedingungen die Weichen für spätere Ungleichheit stellen können und welche Alternativen es gibt.

> Die Kampagne

> Das Spiel




Aktionslandkarte


Wo ist was los am Equal Pay Day? Zum 18. März 2019 werden wieder bundesweit die roten Fahnen für Lohngerechtigkeit wehen, Red Dinner und Flashmobs organisiert oder beim Guerilla Knitting riesige rote Taschen gestrickt!
Sie möchten sich beteiligen? Wir freuen uns über jede Aktion! Tragen Sie Ihre Veranstaltung in der interaktiven Aktionslandkarte ein, damit diese auch gefunden wird.

> Aktion eintragen

> Aktionslandkarte




TV-Tipp: No More Boys and Girls


Dass geschlechtsspezifische Vorurteile nicht erst im Berufsleben greifen, zeigt ein Sozialexperiment, das erstmals am 22.11. auf ZDF NEO ausgestrahlt wird. Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes zeigt, wie stark die klassischen Rollenbilder von Frau und Mann selbst bei heute 7-Jährigen zu finden sind. Woher die Denkmuster kommen könnten und was sie verfestigt, wird mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diskutiert.

> Zur Dokumentation

> Hintergrundbericht zu Stereotypen und der Dokumentation bei Aspekte



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initiiert vom

BPW Germany

gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


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BPW Germany e.V. | Equal Pay Day | Schloßstraße 25 | D-12163 Berlin
T: +49.30.31 17 05 17 | F: +49.30.55 65 91 94 | info@equalpayday.de | www.equalpayday.de

Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. | Präsidentin: Uta Zech
StNr: 27/657/53111 | Vereinsregister-Nr. beim AG Wiesbaden: 22 VR 2307 | www.bpw-germany.de

The International Federation of Business and Professional Women is an influential international network of business and professional women from about 90 countries in 5 continents with Consultative Status at ECOSOC/United Nations. Founded in 1930, BPW International develops the professional, leadership and business potential of women on all levels through our mentoring, networking, skill building and economic empowerment programs and projects around the world.