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Kennen Sie eigentlich...?

Guten Tag ,


am 18. März sind wir mit einem außergewöhnlich erfolgreichen Equal Pay Day ins Frühjahr gestartet. Auf allen Kanälen war das Thema Lohngerechtigkeit präsent. Print, TV und Radio begleiteten die Veranstaltungen am Aktionstag und stellten die Frage nach der WERTSACHE Arbeit. 2020 geht es weiter. Wir arbeiten bereits mit Hochdruck am nächsten Kampagnenjahr. Denn die Lohnlücke beträgt weiterhin 21 Prozent. Immer noch sind Frauen in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft unterrepräsentiert.

„Wer hat eigentlich Adam Smith sein Abendessen gekocht?“ fragte die Wirtschaftsjournalistin Katrine Marçal vor drei Jahren eher rhetorisch in ihrem Buch. Der gefeierte Wirtschaftstheoretiker verbrachte einen Großteil seines Lebens bei seiner Mutter - und ließ sich von ihr umsorgen. Den Einfluss der unbezahlten Arbeit von Frauen auf den Wirtschaftskreislauf ignorierte er in seiner ökonomischen Theorie trotzdem. Und selbst wenn Frauen den Tisch nicht decken, sondern für Verhandlungen an ihm Platz nehmen, vergisst sie die Geschichte gern. Kennen Sie eigentlich Elisabeth Selbert, Helene Weber, Frieda Nadig und Helene Wessel? Die vier Frauen waren 1949 maßgeblich daran beteiligt, dass die Gleichstellung der Geschlechter ins Grundgesetz aufgenommen wurde. Morgen feiern wir 70 Jahre Grundgesetz und damit auch ihr unermüdliches Engagement. Helene Webers Forderung nach Lohngerechtigkeit schaffte es damals leider nicht in den Text.

Der Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ wurde aber 1957 als eine der ersten Antidiskriminierungsrichtlinien in den Vertrag über die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft aufgenommen. Heute liegt der durchschnittliche Gender Pay Gap in der Europäischen Union bei 16 Prozent, Gleichstellung von Frauen und Männern ist immer noch nicht in allen Lebensbereichen Realität. Mehr noch: Europaskeptische Strömungen gefährden einen politischen Kurs, der die Gleichstellung der Geschlechter weiter voranbringen will. Es könnte also ein guter Rat sein, zur Wahl zu gehen, wenn es Ende dieser Woche um die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments geht. Das hatte übrigens bisher mit Simone Veil und Nicole Fontaine auch erst zwei Präsidentinnen.  

Mit besten Grüßen
Ihr Equal Pay Day-Kampagnenteam




EPD-Tasche

Save the Date: Nächster Equal Pay Day am 17. März 2020


Der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern liegt auch 2018 bei 21 Prozent. Damit hat sich die Lohnlücke im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Es gibt also noch viel zu tun! Tragen Sie sich deshalb am besten jetzt schon den nächsten Equal Pay Day rot in den Kalender ein. Er ist am Dienstag, den 17. März 2020 und findet nur aufgrund des Schaltjahres einen Tag früher als 2019 statt.

> Pressemitteilung zum Equal Pay Day

> Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes



Symbol Lesende

„Die Macht hinter den Kulissen“: Der neue Bericht der AllBright Stiftung


Mit 8,8 Prozent sitzen in deutschen Vorständen so wenig Frauen wie in kaum einem anderen westlichen Industrieland. In den Aufsichtsräten finden sich bessere Zahlen (30,2 Prozent Frauen), aber auch hier veröffentlichen viele Unternehmen selbstbewusst die Zielgröße Null, wenn es um den Frauenanteil in ihrem höchsten Gremium geht. Der „Thomas-Kreislauf“ (die häufigsten Namen in deutschen Aufsichtsräten und Vorständen sind Thomas, Michael und Stefan) bleibt so ungebrochen.

> Zum ganzen Bericht geht es hier



Finanzielle Förderung für die Durchführung von betrieblichen Prüfverfahren


Transparenz und Lohngerechtigkeit gehören zusammen. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stellt erneut finanzielle Förderung für die Durchführung von betrieblichen Prüfverfahren mit den Analyseinstrumenten „Entgeltgleichheits-Check (eg-check.de)“ oder „Gleichbehandlungs-Check (gb-check.de)“ zur Verfügung.
Bis zum 31. Mai können sich interessierte private und öffentliche Arbeitgeber bewerben.

> Weitere Informationen im Projektflyer



Wohin mit meinem Kreuz? Gut informiert zur Europawahl


Welche Partei passt zu mir? Auf Instagram informiert @eu.for.you, eine Initiative von Münchener Studierenden, die insbesondere junge Wählerinnen und Wähler ansprechen will. Die Wahlprogramme aller Parteien findet man auf der Seite der Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg übersichtlich zusammengefasst. Alternativen zum Wahl-O-Mat bieten zum Beispiel die App Wahlswiper oder die Webseite deinwal.de. Und wer sich ganz allgemein belesen möchte, was die EU in Sachen Gleichstellung tut, kann dies in einem etwas älteren, aber sehr informativen Beitrag der Heinrich-Böll-Stiftung tun.

> Instagram @eu.for.you

> Übersicht der Wahlprogramme (Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg)

> Gleichstellungspolitik der EU (Beitrag der Heinrich-Böll-Stiftung)



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